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Berg mit Schrumpfungspotenzial: die Zentraldeponie

Sie ist 40 Meter hoch und erstreckt sich ber 35 Hektar: die Zentraldeponie Bassum. Sie ist eine der wenigen Anlagen in Niedersachsen, die ber die Genehmigung zu einem unbefristeten Weiterbetrieb verfgt.


Immer weniger Zuwachs
Seit 1978 werden hier die Zivilisationsreste aus dem Landkreis Diepholz entsprechend den gesetzlichen Vorgaben abgelagert: die ersten zehn Jahre nach dem Motto alles rauf, dann mit Einfhrung des Grnen Punktes ohne Papier, Glas, Metall und Plastik, und seit 2005 nur noch unbedenkliche und vorbehandelte.


Vorbildlich abbauen
Heute deponieren wir nur noch ganz wenige Reste und ausschlielich solche, die nicht mehr verrotten. Der grte Teil ist in der RABA mechanisch-biologisch stabilisiert worden, die Rottereste werden bei unseren Partnern deponiert. Der der andere Teil sind direkt ablagerungsfhige, unorganische Reste wie alte Steine. Damit ist sichergestellt, dass in dem neu abgelagerten Deponiegut kein gefhrliches Gas entsteht und das Grundwasser nicht belastet wird.


Gut vorgebaut
Alle Ablagerungsflchen, und ganz besonders der 15 Hektar groe brachliegende Altbereich, werden von uns berwacht. Vor allem die frher ohne Vorbehandlung abgelagerten Abflle zersetzen sich langsam im Deponiekrper. Dabei entsteht ber einen langen Zeitraum Gas. Dieses Deponiegas ist zwar umweltschdlich. Es lsst sich aber wegen seiner hohen Anteile an (brennbarem) Methangas auch wirtschaftlich verwerten.


Bestens gerstet
Damit kein belastetes Sickerwasser ins Grundwasser gelangt, ist die Basis der gesamten Deponie nach dem "Badewannenprinzip" abgedichtet. Das Sickerwasser wird an der Deponiebasis gesammelt und zur betriebseigenen Klranlage weitergeleitet.


Von der Deponie zum grnen Hgel
Wenn nach gut 20 Jahren eine Deponieflche geschlossen wird, versehen wir sie mit einer dicken Folie, geben Boden darauf, sen Gras ein und pflanzen Strucher. So werden aus ehemaligen Deponieflchen grne Berge zum Beispiel der Bassumer Utkiek. Die eigentliche Stilllegung und Rekultivierung der Anlage ist ab 2017 geplant. Der Bassumer Utkiek wird dann eine Weile nicht begehbar sein.