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Klima- und Ressourcenschutz: die Restabfallbehandlungsanlage (RABA)

Das waren Zeiten: Bis in Ende der 1980er Jahre wurden Reste aus Haushalten unsortiert auf die Deponie gebracht. Die Folgen waren wachsende Mllberge, verschmutztes Grundwasser und gefhrliche, klimaschdliche Gase.
Seit 2005 ist das anders: Heute darf nur noch Material deponiert werden, das keine natrlichen organischen Bestandteile mehr enthlt. Dazu muss es behandelt werden.

Primre Rohstoffe ersetzen
In der RABA behandeln wir jhrlich etwa 100.000 Tonnen Haushaltsreste aus dem Landkreis Diepholz und anderen Regionen auf mechanischem und biologischem Wege vor.
Das Gute: Mehr als 50 Prozent der Abflle sind verwertbar und knnen als Sekundrrohstoffe weiter genutzt werden. Den grten Anteil bilden heizwertreiche Materialien: Kunststoffe, Holz und Papier. Sie werden als Ersatzbrennstoffe eingesetzt: in einer Holzheizanlage, einem Heizkraftwerk und in Biomassekraftwerken.

Wenig deponieren
Unterm Strich ist die Vorbehandlung ein Erfolg. Durch Zerkleinern, Absieben, Verrotten und Vergren schrumpft die Abfallmenge auf ein Drittel ihres ursprnglichen Volumens. Auerdem tragen wir mit der Behandlung dazu bei, dass weniger Schadstoffe freigesetzt werden und mehr Stoffe im Kreislauf bleiben.

Sortenrein behandeln
Um das Beste aus den Resten rauszuholen, sortieren wir sie in Gren-Fraktionen, entsprechend ihrem Heizwert und ihrer biologischen Abbaubarkeit.

Gut fr Biogas
Abflle mit einem Durchmesser von 0-40 Millimeter vergren wir unter Wasserzusatz in einem Fermenter. Das erzeugte Biogas nutzen wir zur Energiegewinnung.

Gut als Deponiegut
Die Grreste aus dem Fermenter geben wir zusammen mit der 40-60 Millimeter-Fraktion in die zweite biologische Behandlungsstufe: Die Reste rotten 12 Wochen. Was brigbleibt, entspricht den geforderten Werten und kann deponiert werden.

Gut als Sekundrbrennstoff
Die Fraktion 60-300 Millimeter kann optimal energetisch verwertet werden, da diese Reste einen hohen Heizwert (durchschnittlich 14.000 kJ / kg) besitzen. Im Heizkraftwerk Bremen Blumenthal werden sie als Sekundrbrennstoffe in Strom und Wrme umgewandelt.

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